Die Abkürzung "HNO" steht für "Hals, Nasen, Ohren" - somit ist der Beruf des HNO-Arztes vielschichtig. Er erkennt und behandelt
üblicherweise Störungen, Verletzungen und Missbildungen der Ohren, der Mundhöhle, des Rachens, des Kehlkopfes, sowie der oberen
und unteren Luftwege. Sein Arbeitsgebiet umfasst die Diagnose akuter und chronischer Erkrankungen, die fachgerechte Behandlung
und gegebenenfalls auch ambulante und stationäre, operative Eingriffe, wobei hierbei immer häufiger mikrochirurgische, bzw.
minimalinvasive Verfahren zur Anwendung kommen. Auch befasst sich ein HNO-Arzt mit allergischen Erkrankungen, Schnarchdiagnose
und -therapie. Einen Sonderfall stellt die (meist endoskopische) Entfernung eingeatmeter oder verschluckter Gegenstände bzw.
Fremdkörper dar. Für manche Krankheitsbilder (z.B. Tinnitus) ist eine fachübergreifende Zusammenarbeit mit Medizinern anderer
Fachgebiete, z.B. Psychologen, Nerologen, Orthopäden oder Dentisten erforderlich.
Außer umfassenden anatomischen und diagnostischen
Kenntnissen muss ein HNO-Arzt in der Lage sein, bildgebende Verfahren (Röntgen, CT, MRT, Sonografie) anzuwenden und/oder deren
Ergebnisse korrekt zu interpretieren. Es gibt auch HNO-Ärzte, die sich auf kosmetische Chirurgie spezialisieren, was insbesondere
bei gutartigen Hautveränderungen im Gesichts-, Kopf- und Halsbereich zum Tragen kommt. Im Allgemeinen sind HNO-Ärzte im Breich der
allopathischen, wissenschaftlichen und evidenzbasierten Medizin angesiedelt, doch auch Naturheilverfahren werden angewandt.
HNO-Ärzte können als niedergelassene Ärzte, Belegärzte und vollstationäre Krankenhausärzte arbeiten. Die wichtigste
Ständeorganisation der HNO-Ärzte ist die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie.
HNO Regensburg
In Regensburg gibt es zahlreiche HNO Ärzte. Demnächst stellen wir hier Hals-, Nasen-, Ohren-Ärzte aus Regensburg
vor.